Intensives Duell in Würzburg: VIMODROM Baskets fordern Sharks bis zum Schluss
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Foto: Elmar Hiller
Unsere VIMODROM Baskets Jena haben am Samstagabend im Auswärtsspiel bei den QOOL Sharks Würzburg trotz großer kämpferischer Leistung und mehreren Comeback-Versuchen knapp mit 58:65 verloren. Im Sportzentrum Feggrube entwickelte sich über vier Viertel ein intensives Duell, das weniger von spektakulären Quoten, dafür umso mehr von viel Physis, Willenskraft und entscheidenden Einzelaktionen geprägt war. Am Ende behielten die Gastgeberinnen knapp die Oberhand – vor allem dank einer herausragenden Leistung von Mia Wiegand.
Unser Team startete vielversprechend in die Partie, verteidigte konzentriert und setzte mit zwei schnellen Dreiern erste Akzente. Das 13:12 nach dem ersten Viertel spiegelte eine ausgeglichene Anfangsphase wider, in der sich beide Teams offensiv noch finden mussten. Im zweiten Viertel drückten die Sharks jedoch zunehmend aufs Tempo, angeführt von Mia Wiegand, die mit drei wichtigen Dreipunktewürfen in Folge zu überzeugen wusste. Trotz ihrer starken Leistung hielten wir mit Laila Walker und Annika Schwarz offensiv dagegen und gingen mit nur zwei Punkten Rückstand (29:31) in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich unser Team stabil und kämpferisch. Besonders Cianna Gloster dominierte mit einem beeindruckenden Double-Double aus 10 Punkten und 15 Rebounds das Brett und sicherte uns wichtige zweite Chancen. Dank guter Defensivarbeit erzwangen wir Stopps und punkteten in kurzen Läufen durch Heck, Schwarz und Walker. Das dritte Viertel gewannen wir knapp mit 20:19 und hielten das Spiel weiterhin offen.
Im letzten Abschnitt machten die QOOL Sharks ihre kleinen Vorteile cleverer geltend. Während Würzburg entscheidend auf Wiegand und Kathleen Anne Hill setzen konnte, fehlte uns an der Freiwurflinie der nötige Erfolg – mit nur 3 von 11 getroffenen Freiwürfen verpassten wir wichtige Punkte. Defensiv setzten die Sharks mit 13 Steals und 5 Blocks ein starkes Zeichen, während 17 Ballverluste auf unserer Seite das Momentum erschwerten. Dennoch zeigte unser Team eine reife und leidenschaftliche Leistung gegen einen starken Gegner.
Trotz der Niederlage nehmen wir viel Positives mit und blicken voller Zuversicht auf das Pokal-Achtelfinale am Mittwoch in Saalfeld, wenn es zum direkten Wiedersehen mit Würzburg und zur Chance auf schnelle Revanche kommt. Unser Team brennt darauf, diese Gelegenheit zu nutzen und den nächsten wichtigen Schritt zu machen.