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Bitterer Jahresabschluss: VIMODROM Baskets Jena verlieren Herzschlagduell gegen Heidelberg

In einem packenden Krimi zum Jahresabschluss 2025 mussten sich unsere VIMODROM Baskets Jena am vergangenen Wochenende dem USC BasCats Heidelberg geschlagen geben. Trotz einer leidenschaftlichen Leistung und einer zwischenzeitlichen Führung unterlagen wir den Gästen aus Baden in heimischer Halle denkbar knapp mit 60:64 (29:24).

Es war alles angerichtet für ein Basketball-Fest im Sportkomplex Lobeda West: Über 100 Fans unterstützten unser Team lautstark im letzten Spiel des Kalenderjahres. Doch der Start verlief holprig. Während Heidelberg den Rhythmus schneller fand (9:15 nach dem ersten Viertel), brauchten unsere Ladies einen Moment, um die Nervosität abzulegen.

Im zweiten Viertel zeigten die Baskets dann ihr wahres Gesicht. Mit einer giftigen Defense und deutlich flüssigerem Ballflow rissen wir das Momentum an uns. Angeführt von einer bärenstarken Cianna Gloster, die am Ende auf 19 Punkte kam, und einer treffsicheren Annika Schwarz (15 Punkte), drehten wir die Partie. Mit einem verdienten 29:24-Vorsprung ging es in die Kabine – die Hoffnung auf den achten Saisonsieg war zu diesem Zeitpunkt absolut berechtigt.

Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einer defensiven Abwehrschlacht auf Augenhöhe. Insgesamt neunmal wechselte die Führung, doch zwei Szenen überschatteten den sportlichen Verlauf: Zuerst knickte Alicia Rosanke im zweiten Viertel unglücklich um, dann musste Annika Heck nach einem harten Foul Ende des dritten Viertels das Feld verlassen.

Diese Ausfälle wogen schwer. Unsere Rotation wurde empfindlich geschwächt, was sich in der Konzentration niederschlug. 23 Ballverluste im gesamten Spiel waren letztlich die entscheidende Hypothek, die wir gegen ein abgezocktes Heidelberger Team nicht mehr ausgleichen konnten.

Trotz der Rückschläge bewies das Team eine riesige Moral. Doch Heidelberg nutzte in der Crunchtime die entstandenen Lücken konsequent. Während wir im Abschluss etwas Pech hatten, trafen die Gäste durch Moten und Wuckel in den entscheidenden Minuten sicher. Ein 11:0-Lauf der Gäste kurz vor Ende zog uns den Stecker. Zwar starteten wir in der letzten Minute noch einmal eine verzweifelte Aufholjagd, doch die Zeit reichte nicht mehr aus, um das Blatt erneut zu wenden.

„Natürlich bin ich enttäuscht, dass es heute nicht so gelaufen ist, wie wir es uns vorgenommen hatten“, resümierte Trainerin Sandra Rosanke nach der Partie. „Der große Einsatz und der Kampfgeist des Teams haben sich am Ende leider nicht ausgezahlt. Zu viele kleine Fehler haben in den entscheidenden Phasen den Unterschied gemacht. Besonders bitter waren die beiden Verletzungen, die uns enorm wehgetan und den Rhythmus gebrochen haben.“

Durch die Niederlage beenden wir das Jahr 2025 auf dem 5. Tabellenplatz. Mit einer Bilanz von 7 Siegen und 4 Niederlagen stehen wir nach wie vor in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen.

Nun gilt es, die kurze Winterpause zu nutzen, um die Wunden zu lecken, die verletzten Spielerinnen wieder fit zu bekommen und im neuen Jahr mit frischer Energie anzugreifen. Die Ausgeglichenheit der 2. DBBL Süd verspricht eine hochspannende Rückrunde, in der wir alles daransetzen werden, wieder oben anzugreifen.

Wir danken allen Fans für die großartige Unterstützung im Jahr 2025 und freuen uns darauf, euch im Januar wieder in der Halle zu sehen!