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Erster Sieg gesucht: Baskets empfangen Heidelberg


Am Samstag um 16 Uhr treffen die VIMODROM Baskets Jena in Lobeda West auf die USC BasCats Heidelberg. Beide Teams sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet.

Einer von beiden holt sich am Samstag die ersten Punkte der Saison. Wenn die VIMODROM Baskets Jena um 16 Uhr im Sporthallenkomplex Lobeda West die USC BasCats Heidelberg empfangen, stehen beide in der Toyota 2. DBBL Süd bei 0:2 Punkten. Heidelberg ist Achter, wir sind Neunter, getrennt nur durch die Korbdifferenz. Für uns ist es das erste Heimspiel der Saison.

Den Gegner kennen wir gut. Heidelberg gewann im Dezember bei uns mit 64:60, wir antworteten im März in Heidelberg mit 66:63. Beide Teams beendeten die Hauptrunde mit 17 Siegen und 5 Niederlagen. Weil Heidelberg die direkten Duelle mit einem Punkt Vorsprung für sich entschied, wurde es Zweiter und wir Dritter. Mehr hat nicht getrennt.

Seitdem hat sich bei den BasCats einiges geändert. Neuer Cheftrainer ist der Finne Niko Kuusi, zuletzt bei den Eigner Angels Nördlingen und davor in Helsinki, wo er mit ToPo den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte holte. Das gesamte Trainerteam ist neu. Das Ziel ist klar: der Aufstieg, den Heidelberg in der vergangenen Saison nach eigenen Angaben um drei Punkte verpasst hat. Dafür setzt der Verein auf einen jungen Kader, sechs Spielerinnen sind zwischen 2007 und 2010 geboren.

Geprägt wird die Mannschaft von zwei Neuzugängen. Marissa Pangalos, zyprische Nationalspielerin aus der schwedischen Liga von Uppsala Basket, führt das Team als Kapitänin gemeinsam mit Julia Wroblewski aufs Feld und hat mit ihren Alleingängen schon zum Auftakt für Aufsehen gesorgt. Unter dem Korb steht Kiyara Letlow, Kanadierin mit 1,85 Metern Größe und Inhaberin des Karriere-Rebound-Rekords der kanadischen Universitätsliga U Sports. Die beiden verstanden sich auf Anhieb gut.

Der Start gegen Aufsteiger TS Jahn München ging trotzdem schief. Heidelberg führte mit 16 Punkten, verlor aber nach einem 0:18-Lauf der Münchnerinnen im Schlussviertel noch mit 65:75. Pangalos und Letlow erzielten 51 der 65 Punkte, von den anderen kam wenig. Genau dort liegt die Frage an die BasCats: Wer entlastet die beiden, wenn es eng wird?

Für uns ist die Ausgangslage ein Stück besser als in Freiburg, denn Jada Smith ist da. Die Aufbauspielerin fehlte zum Auftakt, weil ihre Arbeitserlaubnis noch nicht vorlag. Jetzt ist sie spielberechtigt und kann zum ersten Mal für uns auflaufen. Im Aufgebot steht außerdem Magdalena Zimmermann, 17 Jahre alt, ebenfalls Aufbauspielerin und über unsere Kooperation mit den halfit LIONS aus Halle zu uns gekommen.

Wie lässt sich Heidelberg bremsen? Wenn wir Pangalos früh vom Korb fernhalten und Letlow unter den Brettern nicht allein lassen, müssen die anderen das Spiel machen. Dazu braucht es Tempo und Geduld im eigenen Angriff. Kommt vorbei und macht es laut.

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