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Lisa Hoppe

Von Chemnitz nach Jena: Lisa Hoppe kommt in ein Team, das zusammengewachsen ist


Lisa Hoppe läuft auf die Gegnerin zu, die ihr den Wurf verstellen will, und geht an ihr vorbei zum Korb. Close-outs attackieren nennt man das im Basketball, und gemeinsam mit dem Werfen ist es genau das, was Lisa selbst als ihre größte Stärke beschreibt. Zur Saison 2026/27 bringt die 18-Jährige beides von den ChemCats Chemnitz zu den VIMODROM Baskets Jena. Als Jugendspielerin soll sie das Team in der 2. DBBL Süd verstärken und ebenso für den Kooperationsverein Paradise City Jena e.V. in der Oberliga auflaufen.

Geboren wurde Lisa in Stollberg, und zum Basketball brachte sie ihr großer Bruder. Was aus dem gemeinsamen Interesse geworden ist, zeigt sich, wenn man sie nach ihrem größten Erfolg fragt: Sie nennt die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im 3x3. Nun geht ihr Weg weiter nach Thüringen.

Ein Kader mit Gedächtnis

Bei null fängt sie dort nicht an. Annika Schwarz, Annika Heck, Alicia Rosanke, Jenna Rosanke, Laura Thiele, Stella Nwaobi und Inga Ruppe standen schon in der Saison 2025/26 im Zweitligakader, und einige von ihnen haben den Aufstieg in die 2. DBBL selbst miterlebt. Annika Schwarz war laut Verein entscheidend daran beteiligt, Laura Thiele wurde 2025 mit dem Team Regionalliga-Meisterin und stieg auf. In der vergangenen Saison spielte diese Mannschaft dann die Hauptrunde auf Platz drei zu Ende, mit 17 Siegen bei fünf Niederlagen, und musste sich erst im Viertelfinale, um den Aufstieg in die 1. DBBL, Göttingen geschlagen geben.

Für Lisa heißt das, dass sie nicht erst ein Gefüge suchen muss. Sie darf in eines hineinwachsen, in dem sich die Spielerinnen schon kennen. Wie zügig das gehen kann, zeigte schon der Saisonstart am 26. September 2026 in Freiburg: Dort stand sie bereits 20 Minuten auf dem Feld.

Was sie sich vorgenommen hat

Lisa weiß, woran sie arbeiten möchte. Ihr Wurf soll gleichmäßiger fallen, und in der Verteidigung Mann gegen Mann will sie besser werden. Dazu kommt ein Vorsatz, der weniger nach Technik klingt: nicht aufgeben, auch wenn ein Spiel einmal zäh läuft. Am Ende soll daraus eine Entwicklung werden, in der sie mehr Verantwortung für die Mannschaft übernehmen kann.

Dafür bringt sie Charakter mit. Sich selbst beschreibt sie als positiv, kreativ und gelassen. Im Team wird sie "Hoppe" gerufen. Wenn sie nicht in der Halle steht, sitzt sie im Sattel oder hat die Kamera in der Hand, und beim Essen sind ihr Nudeln mit verschiedenen Soßen am liebsten.

Die VIMODROM Baskets Jena und Paradise City Jena e.V. freuen sich, mit Lisa Hoppe eine junge Spielerin aus Chemnitz zu begrüßen. Willkommen in Jena, Lisa.

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