„It looked fun“ – Neuzugang Mya Moreland stellt sich vor
Auf unsere Frage, wie sie eigentlich zum Basketball gekommen ist, hat Mya eine ebenso simple wie ehrliche Antwort: „It looked fun.“ Sie habe damals oft ihrem Vater und ihrem Bruder beim Spielen zugeschaut. Es sah einfach nach Spaß aus – und dieser Spaß am Spiel hat sie seitdem nicht mehr losgelassen.
Wer wissen möchte, was Mya auf dem Spielfeld auszeichnet, sollte beim ersten Heimspiel auf die Zone direkt unter dem Korb achten. Als wir sie nach ihrer größten Stärke fragten, nannte sie sofort ihr Postspiel. Das Spiel mit dem Rücken zum Korb sieht sie sowohl in der Offensive als auch in der Defensive als ihre absolute Spezialität. Kein Wunder also, dass sie den US-Superstar A'ja Wilson als ihre Lieblingsspielerin nennt.
Doch Mya ruht sich nicht auf ihren bisherigen Erfolgen – zu denen unter anderem zwei High-School-Staatsmeisterschaften zählen – aus. Auf die Frage, woran sie sportlich als Nächstes arbeiten möchte, hat sie ein klares Ziel vor Augen: Sie will ihre Fähigkeiten von der Dreierlinie verbessern und auch von jenseits des Bogens gefährlich punkten. Unter dem Korb eine Macht, von draußen die nächste Herausforderung. Dazu passt auch ihr Lebensmotto, das sie uns im Interview aufgeschrieben hat: „Next play.“ Abhaken, Fokus nach vorn, der nächste Spielzug zählt.
Und wie tickt Mya abseits des Feldes? In unserer kleinen Fragerunde beschreibt sie sich selbst als ehrgeizig und ruhig, gleichzeitig aber auch als sehr fürsorglich. Wenn sie nicht in der Halle steht, entspannt sie am liebsten bei einem guten Buch oder löst Puzzles. Dazu eine große Portion Pasta und R&B-Musik auf den Ohren – und ihre Welt ist in Ordnung.
Wir dürfen also gespannt sein auf eine Spielerin, die in der Zone zu Hause ist und sich für diese Saison viel vorgenommen hat. Ob und wann der erste Dreier in Jena fällt, wird sich zeigen.
Willkommen in Jena, Mya! Next play.